Wer ist Jesus?

Jesus? Kenne ich schon, der kam doch ständig im Religionsunterricht oder Konfirmandenunterricht vor. Der Vortrag knüpft an die Dinge, die wir von Jesus so landläufig wissen, an. Er fragt, was so faszinierend an Jesus ist, dass Menschen sich bis heute mit ihm beschäftigen. Und er kommt auf einen erstaunlichen Anspruch von Jesus zu sprechen.

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Vortrag 30. Januar 2018 - Wer ist Jesus

Jesus von Nazareth – eine faszinierende Person. Egal, ob man ihn
bewundert oder sich über ihn lustig macht – so wie Wigald Bonning und Olli
Dietrich 1995 als „Die Doofen” – man kommt an ihm nicht vorbei.
Deshalb frage ich zunächst:

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„Wer ist Jesus?“
Vortrag am 2. Alpha-Abend am 31. Januar 2018
Pfarrer Micha Willunat
Jesus war ein guter Mann / der hatte einen Umhang an, /
Jesus war ein flotter Typ, / den hatten alle Leute lieb.
Jesus hatte langes Haar / und braune Augen wunderbar,
Jesus hatte Latschen an / wie kein anderer Mann.
Jesus, Jesus, du warst echt O.K. / Jesus, Jesus / everytime fair play!
Jesus war ein Wandersmann / am liebsten auf’m Ozean,
ja, und seine Zaubershow / hatte wirklich Weltniveau.
Ja, aus Wasser machte er Wein, / wer will da nicht sein Kumpel sein?
Aus einem Brötchen wurden zwei /
Mensch, komm doch nochmal vorbei!
Jesus, Jesus, du warst echt O.K. / Jesus, Jesus / everytime fair play!
Jesus von Nazareth – eine faszinierende Person. Egal, ob man ihn
bewundert oder sich über ihn lustig macht – so wie Wigald Bonning und Olli
Dietrich 1995 als „Die Doofen” – man kommt an ihm nicht vorbei.
Deshalb frage ich zunächst:
I. Teil: Was fasziniert an Jesus von Nazareth?
Viele Meschen sind von Jesus fasziniert. Warum? Wie wird Jesus gesehen?
Albert Schweitzer hat mal über Jesus gesagt: „Wie ein Mensch Jesus sieht,
sagt mehr über ihn selbst aus, als über Jesus.“ Jesus ist eine schillernde
Figur. Ein jüdischer Wanderprediger. Ein politischer Revolutionär. Ein
esoterischer Wunderheiler. Ein gefährlicher religiöser Fanatiker. Oder einfach
ein netter Kerl – zu nett vielleicht, mit vielen guten Ideen, aber am Ende
leider gescheitert. Im Reli-Unterricht sagen die Grundschüler oft: Gottes
Sohn. Aber das hört sich eher so an, als würden sie von einem Superhelden
reden.
Egal, was man über Jesus denkt, auf die Menschen seiner Zeit muss er
Eindruck gemacht haben. Eine ungeheure Ausstrahlung und Faszination
muss von ihm ausgegangen sein. Da stellt sich einer vor eine große
Menschenmenge und sagt sinngemäß: „Ich weiß, eure religiöse Tradition
und euer Umfeld sagen euch: ‚Du sollst deinen Freund lieben und deinen
Feind hassen.‘ – Ich aber sage euch: Das kann jeder. Fangt an, eure Feinde
zu lieben. Das ist die eigentliche Herausforderung.“ Egal, ob die Leute mit
dem einverstanden sind, was Jesus sagt, alle sind sich einig: So hat noch
keiner geredet. Ein einfacher Mann ohne irgendeine professionelle religiöse
Ausbildung stellt sich gegen eine jahrtausende alte religiöse Tradition. Er
redet von Gott, als würde er ihn genau kennen, viel besser als alle anderen.
Ein Riesenanspruch. Und eine Riesenfaszination – eigentlich allein schon
Grund genug, sich mit diesem Mann zu beschäftigen.
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Der zweite Grund: Bei dem, was Jesus sagt und tut, hat er überhaupt keine
Angst vor der Meinung der anderen. Er zieht klar und ohne Kompromisse
durch, was er für richtig hält.
Kennen Sie zum Beispiel die Geschichte von Zachäus? Im
Kindergottesdienst hat man immer ein bisschen Mitleid mit dem kleinen
Mann, der auf einen Baum klettert, um Jesus sehen zu können. Im wahren
Leben hätten wir alle wohl kein Mitleid mit ihm gehabt. Zachäus ist kriminell.
Er treibt für die Römer die Steuern ein und hält dabei noch kräftig die Hand
auf. Klar, dass keiner ihn leiden kann. Als Jesus unter dem Baum stehen
bleibt, und Zachäus ruft, sind sich alle einig: „Jetzt wird er diesem Kerl
endlich mal ordentlich die Meinung sagen.“ Aber Jesus tut das nicht. Er sagt:
„Zachäus, komm herunter. Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.“
Nicht beim Bürgermeister oder beim Pfarrer will Jesus zu Gast sein, sondern
beim schlimmsten Kriminellen in der ganzen Stadt. Ein Skandal. Wie kann er
das machen?
Aber irgendwann an diesem Abend steht Zachäus auf und sagt: „Ich will mein
Leben ändern. Ich gebe den Leuten vierfach zurück, was ich ihnen
unrechtmäßig abgenommen habe. Und ich gebe die Hälfte meines
Vermögens den Armen.“ Das ist dann der dritte Grund, warum Jesus
fasziniert: in seiner Umgebung werden Menschen heil und gesund. Da geht
es noch gar nicht um die Wundergeschichten. Nein, Menschen begegnen
diesem Mann und mit einem einzigen Wort, einer Geste, einem Blick ändert
er ihr Leben. Wo Jesus hinkommt, da verändert sich etwas. Dass er
einfach da ist, bewirkt mehr als alle moralischen Appelle und Verurteilungen.
Ganz ähnlich ist es ja bei einer Frau, die wegen Ehebruch eigentlich
gesteinigt werden sollte. Da sagt Jesus einfach nur: „Ich verurteile dich nicht.
Aber geh und sündige ab jetzt nicht mehr.“ Keine Predigt, keine lange
Diskussion, einige wenige Worte genügen, um dieser Frau ihr Leben –
wirkliches Leben – zurückzugeben.
Exkurs: Wie wahr ist das alles?
Nun stellt sich allerdings eine Frage, die schon die Kinder in der Grundschule
manchmal stellen: „Stimmt das denn? Ist das wirklich passiert?“ Oder sind
das einfach schöne Geschichten, Märchen, die uns irgendeine Moral
vermitteln sollen? Es gibt ja Theologen, die meinen, dass es genau darum
bei den biblischen Geschichten geht. Ob sie nun geschichtlich wahr oder
falsch sind, darauf kommt es nicht an.
Das funktioniert natürlich, solange es nur um allgemeine moralische
Botschaften geht. Aber kann man darauf sein Leben aufbauen? Auf
Geschichten, von denen man eigentlich genau weiß, dass sie nie so passiert
sind? Ich glaube nicht. Und auch die biblischen Schriftsteller betonen ja
immer wieder: Was wir berichten, ist wahr. Wir haben es selbst gesehen. Wir
waren dabei. „Wir schreiben, was wir gesehen und gehört haben“, heißt es
im 1. Johannesbrief.
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Wie steht es also um die historische Zuverlässigkeit all dieser schönen
Jesusgeschichten? Was können wir überhaupt historisch gesehen über ihn
wissen?
Klar ist, dass Jesus von Nazareth wirklich gelebt hat. Es gibt Belege über ihn
auch außerhalb der Bibel. Flavius Josephus, ein römisch-jüdischer
Geschichtsschreiber, schreibt über Jesus: „Jesus war ein weiser Mensch,
wenn es denn recht ist, ihn einen Menschen zu nennen, denn er war ein
Wundertäter, und ein Lehrer für die, die die Wahrheit mit Freuden
annehmen. Er gewann viele Juden und viele Heiden als Gefolgschaft.“
Und dann ist da natürlich die Bibel – genauer gesagt: das Neue Testament –
selber. Spätestens seit Dan Brown und dem „Da Vinci Code“ sagen ja viele:
„Moment mal, woher wissen wir denn, dass das nicht alles Fälschungen
sind? Woher kann man nach so langer Zeit genau wissen, dass der
ursprüngliche Text des Neuen Testaments nicht im Lauf der Zeit verändert
wurde?“ Tatsächlich gehört das Neue Testament zu einem der
zuverlässigsten historischen Dokumente überhaupt. Es gibt bei den
Historikern ein einfaches Prinzip: „Je kürzer die Zeitspanne zwischen dem
ursprünglichen Werk und der frühesten erhaltenen Abschrift, und je größer
die Zahl der erhaltenen Abschriften ist, desto weniger Zweifel gibt es am
Original.“
Zum Vergleich: Die älteste Abschrift der griechischen Historiker Herodot und
Thukydides aus dem fünften Jahrhundert vor Christus stammt aus dem Jahr
900 nach Christus – dazwischen liegt also eine Lücke von 1.300 Jahren!
Außerdem haben wir jeweils nur 8 Abschriften. Das Gleiche bei den Römern:
Bei Tacitus sind es 1000 Jahre Lücke und 20 Abschriften. Bei Caesars
Gallischem Krieg 950 Jahre und 9-10 Abschriften. Bei Livius Römische
Geschichte 900 Jahre und 20 Abschriften.
Das Neue Testament wurde dagegen wurde zwischen 40 und 100 nach
Christus geschrieben. Die ältesten Handschriften, die von ihm gefunden
wurden, stammen aus dem Jahr 130. Die ersten vollständigen Manuskripte
aus dem Jahr 350. Also höchstens 300 Jahre Lücke. Und es gibt vom Neuen
Testament oder Teilen davon 5.309 griechische Handschriften, 10.000
lateinische und 9.300 in anderen Sprachen.
Einer der größten Textkritiker aller Zeiten, Sir Frederic Kenyon, schreibt über
das Neue Testament: „Die Zeitspanne zwischen der ursprünglichen
Abfassung und den ältesten erhaltenen Manuskripten ist so klein, dass man
sie vernachlässigen kann. Somit ist der letzte Zweifel daran hinfällig, ob die
Schriften uns im Wesentlichen so überliefert wurden, wie sie geschrieben
wurden. Die Echtheit und die Zuverlässigkeit der Schriften des Neuen
Testaments können damit als endgültig gesichert gelten.“
Dass der Mensch Jesus von Nazareth wirklich gelebt hat, dass er um das
Jahr Null geboren und mit ungefähr 30 Jahren als religiöser Unruhestifter
und Rebell von den Römern gekreuzigt wurde, ist also unbestritten.
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Das Problem, das heute viele mit Jesus haben, liegt ja an einem ganz
anderen Punkt. Es liegt an dem Anspruch von Jesus, eben mehr zu sein als
bloß ein Mensch.
II. Teil: Ein erstaunlicher Anspruch
Viele Menschen sagen heute: „Jesus war zwar ein großer religiöser Lehrer.
Aber er war eben doch nur ein Mensch, so wie Gandhi oder Mutter Theresa.“
Damals wie heute hatten die Menschen mit Jesus eigentlich genau das
gleiche Problem: Jesus hat selber nämlich etwas ganz Anderes von sich
behauptet. Etwas, das eigentlich so skandalös ist, dass Jesus in vielen
Gegenden der Welt immer noch dafür getötet werden oder zumindet im
Irrenhaus landen würde. Jesus erhebt den Anspruch: Ich bin Gottes Sohn,
ein menschgewordener Gott. Man könnte das auch so ausdrücken: „Ich
stehe hier an Gottes Stelle. Was ich tue, das tut Gott. Was ich sage, das
sagt Gott. Ich verkörpere Gott.“
Was für ein Anspruch. Ein kleines Mädchen kommt am Sonntag vom
Kindergottesdienst nach Hause und malt ein Bild. Seine Mutter fragt: „Was
malst du denn da, mein Schatz?“ Die Kleine antwortet: „Ich male ein Bild von
Gott!“ Die Mutter meint: „Es weiß aber doch keiner, wie Gott aussieht.“
Darauf das Kind: „Wenn ich mein Bild fertig habe, dann wissen es alle!“
Genau das sagt Jesus von sich, und er meint es bitterernst: „Wer mich
gesehen hat, hat Gott gesehen.“ Wir haben es ja auch letzte Woche schon
gehört: „Ich bin – nicht: „ich kenne“ – der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.“
Ich war nach meinem Abitur ein Jahr lang in Israel und erst dort habe ich
verstanden, wie verrückt dieser Anspruch von Jesus für die Menschen
damals gewirkt haben muss: „Ehe Abraham war, bin ich“ sagt Jesus an einer
Stelle. „Ich bin der ich bin.“, das ist im Alten Testament und im Judentum bis
heute die Selbstvorstellung Gottes, so heilig, dass sie nicht ausgesprochen
werden darf. An einer anderen Stelle sagt Jesus es ausdrücklich: „Ich und
der Vater sind eins.“ Das geht nicht. Das kann man doch nicht behaupten.
Das ist doch ein Skandal, eine Gotteslästerung, ein todeswürdiges
Vergehen.
Jesus tut sogar Dinge, die eigentlich nur Gott selber tun darf. Er sagt: „Dir
sind deine Sünden vergeben.“ Und die das mitbekommen sagen: „Moment
mal, Sündenvergebung, das ist reserviert für Gott. Kein Mensch kann
Sünden vergeben. Wer es beansprucht, der lästert Gott!“
Dabei war Jesus ja nicht etwa Christ, sondern Jude. Er wusste genau, was er
tat. Er war zutiefst davon überzeugt, dass es nur einen Gott gibt.
Unvorstellbar, dass ein Jude von sich sagt: „Dieser Gott begegnet euch
einzigartig in mir.“
Nach C. S. Lewis, den Sie ja auch letzte Woche schon kennengelernt haben,
gibt eigentlich nur drei Möglichkeiten, wie Jesus trotzdem so etwas
behaupten konnte:
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Entweder: Es stimmt nicht, was Jesus sagt. Und er weiß, dass es nicht
stimmt. Dann hat er gelogen und er wäre ein bösartiger Betrüger.
Oder: Es stimmt nicht, was Jesus sagt. Und er weiß nicht, dass es nicht
stimmt. Dann wäre er verwirrt, psychisch krank – ein religiöser Spinner. In
psychiatrischen Kliniken gibt es eine Menge Leute, die von sich sagen, sie
seien Napoleon oder Elvis Presley, der Papst oder sogar Gott. Müssen wir
Jesus hier einordnen?
Oder: Es stimmt und Jesus hat Recht – und er ist wirklich Gottes Sohn.
Egal, wie man darüber denkt. Wenn ich in den vier Evangelien lese, dann
habe ich an keiner Stelle das Gefühl, das sind die Worte und Taten eines
bösartigen Betrügers. Auch nicht eines verwirrten, vielleicht psychisch
kranken Menschen? Man kann vieles über Jesu Worte und Taten sagen, das
aber sicher nicht. Und dann sind wir eben konfrontiert mit diesem Anspruch:
„Ich bin Gottes Sohn.“
Es geht hier nicht um die Frage, ob Jesus ein großartiger Mensch, ein
Vorbild, ein Weisheitslehrer oder Wunderheiler war. Das ist ja unbestritten –
und jeder Atheist kann die Wirkungsgeschichte dieses Jesus von Nazareth
nur neidlos anerkennen: Jesus war großartiger Mensch, ein großer religiöser
Lehrer, ein Vorbild. Die Frage ist eine andere: War Jesus mehr als ein
herausragender Mensch?
Lassen Sie uns Matthäus, Kapitel 16, Vers 13 bis 16 lesen:
Als Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine
Jünger: Für wen halten die Leute den Menschsohn? Sie sagten: Die
einen für Johannes den Täufer; andere für Elia, wieder andere für
Jeremia oder sonst einen Propheten, mit anderen Worten: einen großen
Lehrer. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon
Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen
Gottes!
Mit diesem Anspruch werden wir heute konfrontiert. Und wenn Jesus kein
Lügner und kein religiöser Spinner war, dann müssen wir uns mit diesem
Anspruch auseinander setzen: Jesus, der Sohn Gottes, der Gesandte und
Gesalbte Gottes.
C. S. Lewis hat es an anderer Stelle so ausgedrückt: „Wer nur Mensch ist
und solche Dinge sagen würde wie Jesus, wäre kein großer moralischer
Lehrer. Er ist entweder ein Irrer oder er ist der Teufel selbst. Sie müssen
selbst entscheiden. Entweder war und ist dieser Mann Gottes Sohn, oder
verrückt oder Schlimmeres. Aber lassen wir uns nicht auf den gönnerhaften
Unsinn ein, er sei ein großer Lehrer der Menschenheit. Diese Möglichkeit hat
er uns verwehrt, und zwar mit Absicht.“
An dieser Stelle wird die Frage nach Jesus zur Vertrauensfrage. Ist dieser
Jesus vertrauenswürdig, ist er glaubwürdig? Und wenn er ja, welche
Auswirkungen hat das auf mein Leben?
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II. Teil: Fazit
Dieser Vortrag will Ihnen Mut machen, sich auf den Anspruch von Jesus
einzulassen. Er ist radikal, damals und heute. Er hat ihn ans Kreuz gebracht
und ist der Grund, warum ihn viele Menschen bis heute ablehnen. Aber
trotzdem bleibt er so stehen: „Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.“
Der Satz gilt auch umgekehrt: „Wenn du dich auf mich einlässt, dann findest
du den Weg zum Vater, der Quelle von Liebe und Leben.“ Es reicht nicht,
stehen zu bleiben bei Jesus von Nazareth, dem großen Lehrer, dem
Wundertäter oder was auch immer. Es geht darum, sich ergreifen zu lassen
von seinem Anspruch: „Zu Gott, dem Vater, kommst du nur durch mich. In
keinem anderen findest du das Heil.“
Ich lade Sie ein, zum Schluss das folgende Gebet mit mir zu sprechen:
Herr Jesus Christus, ganz unmissverständlich machst du uns klar, was du
bist: Gottes Sohn, auf diese Erde gekommen, um uns den Vater zu zeigen,
uns zum himmlischen Vater zu führen. Durch dich hat der unendlich große
Gott ein Gesicht bekommen. Durch dich finden wir Zugang zu ihm. Dein
neues Leben willst du uns schenken. Du siehst, wo wir skeptisch sind, wo wir
deinen Anspruch kaum glauben können. Du siehst aber auch die Sehnsucht
in uns, die Gewissheit der Verbindung mit Gott in uns zu spüren. Die
Sehnsucht, dass sich das auswirkt in unserem Leben. Bitte hilf uns in diesem
Kurs, einen Schritt näher zu dir kommen. Begegne uns als der lebendige
Sohn Gottes. Amen.

Weniger…